Humboldt-Universität zu Berlin - Digitales Prüfen

Einzelmaßnahmen und deren Zusammenführung

Die Humboldt-Universität unterstützt im Rahmen von Zukunftskonzepten E-Learning und E-Assessment. In diesem Sinn erfolgt der Ausbau der digitalen Lehr- und Lernlandschaft an der HU (HDL3), in dessen Zentrum das Lernmanagementsystem Moodle als Lehr- und Prüfungssystem steht.

 

In Folge der COVID-19-Pandemie mussten für alle Mitglieder der Humboldt-Universität schnell technische, rechtliche, organisatorische und vor allem didaktisch sinnvolle Lösungen gefunden werden, das Lernen, Lehren und Prüfen auch in Distanz, also weitgehend digital zu gestalten. Dies bedurfte einer großen Anstrengung und engen Zusammenarbeit aller Beteiligten, um zunächst einzelne Maßnahmen und Tools zugänglich und bekannt zu machen, im Anschluss aber auch in ein größeres Konzept einzubeten, um nicht wieder in den Vor-Covid-Zustand zurückzufallen. Insbesondere diese Zusammenführung der zahlreichen digitalisierungsbezogenen Entwicklungen in einer in sich geschlossenen E-Education-Strategie wird jedoch noch Zeit benötigen, da zunächst u.a. die getroffenen Maßnahmen evaluiert (vgl. z. B. Befragung der Lehrenden 2021 zu E-Prüfungen) und in ihrer Qualität bewertet werden müssen. Erst auf dieser Basis können Vertreter*innen aus Lehre, Forschung und Verwaltung auf eine übergreifende Digitalsierungsstrategie an der HU hinarbeiten, die eine zukunftsfähige E-Education-Strategie einschließt. 

 

Die bisherige Entwicklung wird unterstützt durch ...

  • die übergreifende Zusammenarbeit von Stakeholdern wie Vizepräsidium Lehre, Studienabteilung, CMS und Fakultäten als Angehörige verschiedener Statusgruppen in Arbeitsgruppen, z. B. in der "AG Handreichung E-Prüfungen": Lehrende, Vertretung des RefRats, Referentinnen für Studium und Lehre, Mitarbeitende des CMS;
  • die 8. und 12. Änderung der ZSP-HU (Fächerübergreifende Satzung zur Regelung von Zulassung, Studium und Prüfung, 8. Änderung, Stand 19.5.2020, und 12. Änderung, Stand 29.11.2021; vgl. nichtamtliche Lesefassungen), in der digitale Prüfungen und der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien geregelt werden;
  • den Ausbau der technischen Infrastruktur (Serverkapazitäten, Videokonferenzlizenzen etc.);
  • die Vernetzung bestehender Systeme und deren Zusammenführung (HDL3);
  • fakultätsübergreifende Austauschmöglichkeiten, z. B. in der Task Force "Digitale Lehre", Treffen der "Digitalen Koordinatoren und Koordinatorinnen"; 
  • Unterstützungsangebote für Lehrende und Prüfende, z. B. Webseiten und Moodle-Kurse zu digitalem Lehren und Prüfen;
  • das Setzen von Anreizen für digitale Lehre (Medienkommission);
  • die schrittweise Umstellung der Verwaltung auf besser vernetzte und digitale Prozesse.

 

Dank dieses stärkeren Fokus auf eine zunehmend mehr digitalisierte Hochschule erhält auch das Thema Inklusion bzw. barrierefreie Lehre neuen Aufwind.